Kunst knallt immer
Ausstellung im MACHmit! Museum für Kinder
Senefelderstraße 5
10437 Berlin
Vor Ort gibt es im Modul WIR WIR WIRKLICHKEIT 30 Fotografien zu sehen und ein Gedicht voller Möglichkeiten.
Anziehen mit den Händen
Anziehen mit den Händen, was suchen, was passt und es heranholen. Möglichst magisch, dann muss ich nicht aufstehen und alles selbst machen.
Beide Augen denken zusammen, blicken und denken, hin und her.
C – was kann ich dazu sagen:
Daumen am Fuß, zwei Stück.
Eine
Fröhliche
Gürtelschnalle
Habe
Ich
Jedenfalls
Keine.
Leider, sage ich nicht, denn ich will gar keine. Nie gewollt.
Mein Morgen
Nächtelt
Ohne
Probleme und
Quatscht
Richtig
Seltsame
Tatsachen
Unentwegt und unterwegs und auf Liegewiesen im Zimmer (heißt auch: Teppich).
Weswegen
x-malig Liebgewonnes Wert wird durch meine Zauberkraft. Gesammelte Sachen, die ich alle sehe und kenne und oft gar nicht weiß, wofür ich das mal brauchen konnte und kann. Oder nicht?
Yoghurtbecher zum Beispiel können nützlich und blöd sein. Je nachdem wofür. Und ob ich schon etwas älter bin (wie der Becher) und noch herausfinden muss, was sich verändert hat?
Zeitloses Zeug gibt’s nicht.
Zögern
Zaudern
Zupfen
Zappeln
Zusammensein – stecke ich mir das, was ich mag, in meine Gedankentaschen und
Zlos.
Welchen Veränderung entdeckst du?
Das Gedicht ANZIEHEN MIT DEN HÄNDEN handelt vom Aufwachen. Es beginnt mit dem Buchstaben A und benennt Bilder und Worte, die mir entlang des Alphabets nach und nach in den Kopf kommen. Das Gedicht schließt mit einem nächsten Anfangen: … und Zlos.
Zunächst habe ich Menschen in meiner Umgebung gebeten, das Gedicht in eine ihnen vertraute Sprache zu übertragen und einzusprechen (auch in Dialekt). So sind werkgetreue Übersetzungen, Nachdichtungen oder assoziativ weitergedachte Texte entstanden. Die Herausforderungen eines solchen Sprachprojektes sind so vielseitig und individuell wie die gefundenen Lösungen.
Nun lade ich alle ein, sich mit einem eigenen Beitrag an dieser weiterwachsenden Lyrik-Sammlung von ANZIEHEN MIT DEN HÄNDEN zu beteiligen. Ich stelle mir vor, dass es so viele Variationen wie Teilnehmende gibt. Motto: Es ist genug Sprache für alle da.
ANHÖREN
D - deutsch
Eingesprochen von: Eva von Schirach
Gedicht als PDF
Eingesprochen von: York von Schirach
Dialekt: bairisch
Eingesprochen von Eva Grillhösl
Dialekt: berlinerisch
Eingesprochen von Sylvia Barth
G - griechisch
kommt ….
Übertragen und eingesprochen von: Gedicht als PDF




















MITMACHEN
Ob werkgetreue Übersetzung, Nachdichtung oder assoziativ weitergedachter Text …
Alle A-Z-Gedichte in allen Sprachen und Dialekten sind willkommen. Geplant ist auch eine Braille-Fassung sowie eine Übertragung in Gebärdensprache. Das A-Z-Gedicht muss nicht alle Buchstaben enthalten, um Teil dieser Sammlung zu werden.
Wir freuen uns auch über gemalte Gedichte.
Alle Zusendungen werden hier und im Museum zu sehen sein.
Schicke uns deine Kunst als Original, Handyfoto, Textdatei oder PDF. Es gibt viele Möglichkeiten:
1. Gedicht im Museum abgeben oder per Post ans Museum schicken.
2. Text, Foto und/oder Audiodatei direkt hier hochladen.
3. Text, Foto und/oder Audiodatei als Mail schicken.
Gerne kannst du dein eigenes A-Z-Gedicht, eine der bereits vorhandenen Übertragungen oder auch das Original-Gedicht mit dem Handy selbst einsprechen. So können noch mehr Menschen noch mehr Variationen hören.